Wissenswertes über Bärlauch

By Andreas Grünert via Wikimedia

"Der Bärlauch (Allium ursinum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Allium und somit verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch.
Die in Europa und Teilen Asiens vor allem in Wäldern verbreitete und häufige, früh im Jahr austreibende Pflanzenart ist ein geschätztes Wildgemüse und wird vielfach gesammelt."

"Bärlauch wird auch Bärenlauch, Knoblauchspinat, wilder Knoblauch, Waldknoblauch, Rinsenknoblauch, Hundsknoblauch, Hexenzwiebel, Zigeunerlauch, Ramsen oder Waldherre genannt."

Quelle: Wikipedia

Was du noch nicht über Bärlauch wusstest

  • Bärlauch ist eine bisher nicht kultivierte wildwachsende Staude die nur im Frühjahr zu finden ist.
  • Bärlauch bevorzugt frische, nasse Böden und kommt in Wäldern bis 1700 Meter vor. 
  • Bärlauch ist ein Verwandter des Knoblauchs
  • Blütezeit im April bis Juni

Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen

Guido Guiro - Eigene Arbeit

Die essbaren Blätter des Bärlauchs sehen denen der giftigen Maiglöckchen zum Verwechseln ähnlich! Einziger Unterschied: Im Gegensatz zu den Maiglöckchenblättern riechen Bärlauchblätter nach Knoblauch.
Trotz der leichten Identifikation durch den knoblauchartigen Geruch, der beim Reiben der Blätter entsteht, wird Bärlauch von unerfahrenen Sammlern immer wieder mit dem Maiglöckchen, den im Frühjahr austreibenden Blättern der Herbstzeitlosen oder den meist ungefleckten Blättern jüngerer Pflanzen des Gefleckten Aronstabs verwechselt.
Diese drei Pflanzen sind äußerst giftig und es kommt so immer wieder zu Vergiftungen, teils mit tödlichem Ausgang.
Neben dem Geruch ist die Blattunterseite eine weitere Möglichkeit zur Unterscheidung des Bärlauchs von den giftigen Maiglöckchen und Herbstzeitlosen. Beim Bärlauch ist die Blattunterseite immer matt, bei Maiglöckchen und Herbstzeitlose glänzend.
Ein charakteristisches Merkmal zur Unterscheidung von Bärlauch und Geflecktem Aronstab stellt die unterschiedliche Blattnervatur beider Pflanzen dar. Bärlauchblätter sind parallelnervig, Gefleckte Aronstabblätter netznervig.
Der ungiftige Wunder-Lauch mit bärlauchartigem Geruch stammt aus derselben Gattung Allium und wird gelegentlich als Berliner Bärlauch oder Seltsamer Lauch bezeichnet.

Quelle: Wikipedia

Bärlauch in der Küche

"Der Bärlauch ist eine altbekannte Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanze.
Die Pflanze ist zwar komplett essbar, genutzt werden aber vorwiegend die Blätter, oft auch mit den Stängeln, frisch als Gewürz, für Dip-Saucen, Kräuterbutter und Pesto oder ganz allgemein als Gemüse in der Frühjahrsküche.
Erntezeit für die Blätter ist im März und April.
Durch Milchsäuregärung erzeugtes Bärlauch-Kimchi kann auch für viele Monate haltbar bleiben."

"Durch Hitzeeinwirkung werden die schwefelhaltigen Stoffe verändert, wodurch der Bärlauch viel von seinem charakteristischen Geschmack verliert.
Daher wird er meist roh und kleingeschnitten unter Salate oder andere Speisen gemischt.
Im Frühjahr kann Bärlauch auch den Schnittlauch oder das Zwiebelkraut ersetzen.
Nicht so bekannt ist die Verwendung der Knospen zur Herstellung von Bärlauchkapern."

Quelle: Wikipedia

Quellen & Verweise

https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4rlauch
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:B%C3%A4rlauch_im_Hahnholz.JPG#/media/File:B%C3%A4rlauch_im_Hahnholz.JPG
Image Source: Wikimedia - By Andreas Grünert - Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=48761184
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
Image Source: Wikimedia - By Guido Guiro - Own work, CC BY-SA 4.0
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:B%C3%A4rlauch_und_seine_giftigen_Doppelg%C3%A4nger.png#/media/File:Bärlauch_und_seine_giftigen_Doppelgänger.png